Kosten

 

Die Leistungen der freipraktizierenden Hebamme werden ohne Belastung von Franchise und Selbstbehalt von der Grundversicherung übernommen.

Was Ihnen Ihre Krankenkasse aus der Grundversicherung bezahlt:

  • Sechs Termine zur Schwangerschaftsbetreuung
  • CHF 150.–  für einen Geburtsvorbereitungskurs
  • Betreuung durch die Hebamme während der Geburt (zu Hause, im Geburtshaus oder im Spital)
  • Wochenbettbetreuung im Spital, Geburtshaus und zu Hause bis am 56 Tag nach der Geburt: – bei Erstgebärenden, nach einem Kaiserschnitt, nach einer Frühgeburt und bei Mehrlingen max. 16 Wochenbettbesuche – in allen übrigen Situationen max. 10 Wochenbettbesuche
  • Drei Stillberatungen während der gesamten Stillzeit
  • Die Kontrolluntersuchung sechs bis zehn Wochen nach der Geburt

Über Leistungen wie Stillgeld, Kurse für Rückbildung und Beckenboden erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.

Wenn Komplikationen zusätzliche Leistungen der Hebamme erforderlich machen, brauchen Sie eine ärztliche Verordnung. In diesen Fällen übernimmt die Grundversicherung diese Leistungen ebenfalls. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über Leistungen der Zusatzversicherung.

Bereitschaftsdienst:

Für die Geburt und die Wochenbettbetreuung zu Hause leistet die Hebamme Bereitschafsdienst. Die Geburt wird zwischen der 37. Schwangerschaftswoche bis 14 Tage nach dem errechneten Termin erwartet. Während dieser Zeit ist die Hebamme für Sie erreichbar und kann auch ausserhalb der vereinbarten Termine kontaktiert werden. Dieser Pikettdienst ist eine zusätzliche Leistung der Hebamme, welche nicht von der Grundversicherung übernommen wird.

Die Kantone handhaben die Entrichtung der Pikettenschädigung (Wartgeld) an die Hebamme unterschiedlich. In der Zentralschweiz übernehmen einige Kantone oder Gemeinden die Kosten (OW, NW, ZG). In anderen Kantonen stellt die Hebamme die Entschädigung direkt der Wöchnerin in Rechnung (LU, SZ, UR). Je nach Zusatzversicherung kann hier die Rechnung zur eventuellen Rückerstattung an die Krankenkasse eingereicht werden.

Bei Fragen zur Pikettentschädigung gibt Ihnen Ihre Hebamme gerne Auskunft.